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Rundweg Nr. 1 – Alt Sassnitz

Rathaus und Warmbad

Im Jahr 1910 wurde das vom Berliner Architekten Gustav Bähr im Jugendstil entworfene Warmbad und Gemeindehaus fertiggestellt. Der Platz für den Prestigebau war nicht unumstritten, waren sich doch viele Sassnitzer darüber einig, dass ein solches Gebäude eher auf den Kurplatz gehöre und nicht auf den damaligen freien Acker. Die Gemeindevertreter entschieden sich allerdings für die Errichtung an der Hauptstraße. Ein Argument dafür war die Angst vor Schäden durch die wiederkehrenden Sturmhochwasser, die Befürworter des Kurplatzstandortes sahen eine vertane Chance.

Neben Verwaltungs- und Wohnräumen und einem Lesesaal mit Veranda standen auch 40 Wannenzellen, ein Raum für medizinische Bäder und ein Raum für Lichtbäder zur Verfügung. Zur Versorgung der Anlage mit Seewasser drückte eine Pumpstation über eine eigens dafür hergestellte Leitung das Wasser aus der Ostsee in einen Behälter im Dachgeschoss.

Von 1965 bis 1997 wurde das Gebäude ausschließlich als Rathaus genutzt. Ab 2002 erfolgte die denkmalgerechte umfassende Sanierung, sodass im August 2003 das Rathaus wieder seine Türen als Sitz der Stadtverwaltung Sassnitz öffnen konnte.

Das erste Hotel

Als sich im Jahr 1868 der preußische Forstfiskus entschied, ein Stück Waldland für die Erbauung eines Hotels zu veräußern, wurde damit der Wunsch vieler Sassnitzer und Badegäste erfüllt. Der kleine aufstrebende Badeort wurde seit den 1850er Jahren mehr und mehr frequentiert und litt Ende der 1860er Jahre sehr unter mangelnden Beherbergungskapazitäten. Dies führte dazu, dass Badegäste des Öfteren wieder abreisen mussten. Das neue im Jahr 1869 von Th. Paulsdorf aus Bergen erbaute, nach dem nördlich anschließenden Höhenzug benannte „Hotel zum Fahrnberg“ galt von Beginn an als das vornehmste Hotel der Umgebung. Doch mit steigenden Gästezahlen wurde auch das Hotel zu klein und in den Jahren 1880 und 1882 wurden Dependancen zur zusätzlichen Unterbringung errichtet.

Berühmteste Besucher des Hotels waren im Jahr 1876 Johannes Brahms, der in Sassnitz den 4. Satz seiner 1. Sinfonie beenden konnte und allabendlich im Hotel zum Fahrnberg beköstigt wurde sowie im Jahr 1884 Theodor Fontane, der während eines Kurzurlaubs auf Rügen einige Nächte im „Fahrnberg“ verbrachte.

Nachdem es über 60 Jahre als Hotel gedient hatte, wurde das Gebäude ab 1933 in eine Landesführerschule der NSDAP umgebaut. Bereits in den letzten Kriegsjahren als Lazarett genutzt, diente das Gebäude von 1945 bis 1995 als Krankenhaus, bevor es im Jahr 1996 abgerissen wurde.

Hotel im Kreidewerk

Im Jahr 1848 kaufte der Stralsunder Kaufmann Magnus Küster eine hier bestehende Kreideschlemmerei-Fabrik. Bereits seit 1852 führte er neben seiner Kreidefabrik eine Gastwirtschaft, wo seine Gäste im Erdgeschoss untergebracht waren, während auf dem Dachboden die geschlämmte Kreide trocknete. Der Umbau zu seinem „Magnus Küster‘s Hotel“ erfolgte um 1875. Neben dem „Hotel zum Fahrnberg“ war es eines der renommiertesten Hotels in Sassnitz und der Nachbargemeinde Crampas. Durch die verworrene Grenzziehung zwischen Sassnitz und Crampas gehörten das Hotel und die Fabrik, obwohl in der Senke von Alt Sassnitz gelegen, sogar offiziell zu Crampas. Selbstverständlich flossen daher auch die nicht geringen Steuern in die Nachbargemeinde. Für Sassnitz hatte Küster lediglich seine Kreideabwässer übrig, die er in den Steinbach leitete und der Gemeinde Sassnitz zu einem milchig trüben Bach verhalf, was auf rege Kritik stieß. Auch seine Kreidebrüche waren ein wenig schöner Anblick, fürchtete man doch um die Attraktivität des aufsteigenden Badeortes.

Nach Küsters Tod im Jahr 1881 übernahm sein Sohn Malte das Hotel und die Fabrik und baute beides großzügig aus. Nach mehreren Besitzerwechseln am Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt das Hotel den Namen „Saßnitzer Hof“, der heute noch von den Einheimischen benutzt wird. Nach Jahren des Leerstands wurde das Haus im Jahr 2009 saniert.

Vom Katen zur Pension

Ab Mitte der 1870er Jahre vollzog sich ein radikaler Wandel vom reinen Fischerdorf hin zum Badeort, der eine rege Bautätigkeit zur Folge hatte. An- und Umbauten sowie Aufstockungen der alten Fischerkaten oder komplette Neubauten prägten in den nächsten zwei Jahrzehnten das Bild von Alt Sassnitz. Das Haus Rosenstraße 2/3 ist hierbei ein besonders interessantes Beispiel, da es sämtliche Formen einer Gebäudevergrößerung in seiner Baugeschichte vereint.

Das alte Fischerhaus, im Besitz der Familie Hahlbeck, war im Jahr des ersten Umbaus (1878) durch Vererbung quergeteilt. Karl Hahlbeck, Besitzer des südlichen Teils, baute zunächst nur die Hinterfront seiner Gebäudehälfte um und schuf somit mehr Raum. Drei Jahre später folgte die in der nördlichen Haushälfte wohnende Mutter dem Beispiel ihres Sohnes, sodass im Jahr 1881 die komplette Hinterfront des Hauses umgebaut und durch ein Flachdach versehen war, wobei die Vorderfront immer noch den Aufriss des Fischerhauses bewahrt hatte. Nach dem Tod der Mutter erbte Julius Hahlbeck die Nordhälfte. Beide Brüder holten im Jahr 1883 die Genehmigung zur grundsätzlichen Erneuerung des Gebäudes ein und trugen das Haus bis auf die Umfassungsmauern des Erdgeschosses ab. Nun wurde ein komplettes Obergeschoss aufgesetzt, wobei Karl Hahlbeck seine Haushälfte noch durch einen Anbau in westliche Richtung vergrößerte. Innerhalb von fünf Jahren durchlief es sämtliche Ausbaustufen und besteht seit 1883 in seiner heutigen Form.

Alter Reichshof

Wie auch in anderen Gemeinden, bildete in Sassnitz der Markt den Mittelpunkt. Bekamen die Einheimischen hier Einkäufe, Wasser und den neuesten Klatsch, so bot er den Reisenden durch seinen begrenzten Platz und Unordnung keine Attraktivität. Dies änderte sich ab dem Jahr 1892, als hier die Central-Konditorei mit Wiener Café und Restaurant eröffnet wurde und Verkaufsstellen wie der Central-Bazar Reisesouvenirs anboten. Das Wiener Café existierte bis 1901 und wurde von einem Haus abgelöst, welches in der Nachblüte der Bautätigkeit entstand. Es gehörte zu den größten Häusern des Ortes und erhöhte die Kapazität an Fremdenwohnungen immens. Die im Jahr 1901 errichteten Bauten der Nachblütezeit sorgten durch ihre Größe schon damals für reichlich Streitpotential zwischen Anwohnern und Hoteliers, nahmen sie doch vielen dahinter liegenden Pensionen das Sonnenlicht und hüllten die Veranden in dem eng bebauten Tal in Schatten, sodass einige Pensionsbesitzer um ihre Einnahmen fürchten mussten.

Seit ca. 1890 betrieb der aus Bergen stammende Unternehmer Ferdinand Becker in der Marktstraße eine Druckerei für die Bade- und Hotelzeitung. Der zum Betrieb der Schnellpresse angeschaffte Petroleummotor war aufgrund seiner Geräuschkulisse und des Gestanks ein Ärgernis für die Nachbarschaft. Auch als Erbauer des überdimensionierten Central-Hotels („Alter Reichshof) ließ sich Becker nicht von Rücksicht leiten. Allerdings hatte er hier die Zeichen der Zeit in Form rückläufiger Übernachtungen nicht erkannt: Das Hotel ging schnell bankrott. In Sassnitz erzählte man sich, Becker sei in der Psychiatrie verstorben.

Alter Fischerkaten

Stellen Sie sich hohe Offiziere oder Vertreter des Adels vor, die auf einfachen Strohbetten schlafen! Hier in Sassnitz hat es so etwas gegeben und in Häusern wie diesem waren die Gäste untergebracht. Bevor in den 1870er Jahren der Komfort durch den Umbau der Häuser zu Fremdenwohnungen in Sassnitz einzog, wurden die Fischerkaten von den Reisenden teilweise komplett gemietet, die Bewohner zogen dann zu Nachbarn oder Verwandten oder man mietete das Erdgeschoss und die Bewohner wichen auf den Dachboden oder in Kammern aus. Der einzige Schmuck war der weiße Kreideanstrich der Innenwände, manchmal frischer Efeu, der, aus einer Ecke rankend, dann und wann an der Wand festgenagelt war und selten ein mit Wacholderblättern bestreuter Fußboden. Möbel waren kaum vorhanden. Die Reisenden lebten oft „aus dem Koffer“.

Dieses Haus zeigt in seinem Grund- und Aufriss einen einfachen Fischerkaten des 19. Jahrhunderts und ist dadurch auf dem Gebiet von Sassnitz eine Seltenheit, da es nie für Fremdenverkehrszwecke umgebaut wurde, sondern sich seine Originalität bis auf einen Treppenanbau und ein Ziegeldach durch die Jahrhunderte bewahren konnte.

Die Villa der Kaiserin

Als die Dresdner Familie Blembel im Jahr 1884 hier am Steilufer von Sassnitz ein Sommerhaus erbaute und es nach ihrer Tochter Martha benannte, ahnte sie wahrscheinlich nicht, dass es eine Zeitlang das meistbeachtete Haus in Sassnitz werden sollte. Denn im Jahr 1890 verbrachte hier die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria ihren Sommeraufenthalt. Neben der Villa „Martha“ wurden noch die Villen „Jenny“ und „Käthe“ für die Unterbringung des Hofstaates angemietet.

Die Kaiserin fühlte sich in der Villa „Martha“ und in Sassnitz sehr wohl. Viele Stunden verbrachte sie auf der Veranda sitzend, bei Ausflügen in die nahe Stubnitz oder bei Bootsfahrten entlang der Kreideküste. Es sollte ein möglichst ungestörter Aufenthalt werden, der allerdings von aufdringlichen Sommergästen des Öfteren gestört wurde. Ein angewandtes Mittel, dem zu entfliehen, war, das Publikum zu täuschen. Kam die Kaiserin am Abend von einer Bootsfahrt zurück, wurde zunächst die Lloyd-Brücke vor Sassnitz angesteuert. Sammelten sich die Gäste dann auf der Brücke oder am Strand zum Empfang, ließ sie kurz vorher abdrehen und an der Brücke unterhalb der Prinzlichen Blockhäuser am Eingang zur Stubnitz anlegen.

Auguste Viktorias Besuch hatte als Werbeeffekt für die Saison 1890 keine Auswirkungen auf die Gästezahlen, steigerte aber in den darauffolgenden Jahren den Bekanntheitsgrad von Sassnitz.

Klein Helgoland

Er ist mit ca. 41 m³ einer der größten Findlinge an Rügens Küste – der „Uskan“. Meist wird sein jahrhundertealter Spottname „Klein Helgoland“ verwendet. Unsere Vorfahren bezeichneten diese im flachen Küstenwasser liegenden Findlinge gern als Schwanensteine. So erzählt eine alte rügensche Sage, dass die Neugeborenen nicht vom Storch gebracht, sondern von Schwänen auf den Steinen niedergelegt werden. Im unmittelbaren Bereich von Sassnitz und Crampas gab es mehrere dieser Steine. Allerdings fielen die meisten dem Molenbau ab 1889 zum Opfer, indem sie gesprengt und als Baumaterial verwendet wurden.

Das Baden in der Ostsee war im 19. Jahrhundert noch streng nach Geschlechtern getrennt. Hier am Uskan befand sich das Herrenbad. Es wurde stets darauf geachtet, dass zu den Badestunden Damen ihre Schritte hier beschleunigten oder sich gar nicht in der Nähe aufhielten. Man erzählte sich, dass zwei Sommerfrischlerinnen, die die badenden Herren mit einem Fernglas betrachteten, schleunigst abreisen mussten, da sie sich durch ihr Verhalten „in Sassnitz ganz unmöglich“ gemacht hätten. Durch die nachlassende Sittenstrenge waren auch bald die Tage von weit voneinander entfernten Badeanstalten für Frauen und Männer gezählt und das alte Herrenbad am Uskan verschwand um 1912.

Doch übte der Findling weiterhin eine Faszination auf die Menschen aus, sodass er durch die Jahrzehnte immer wieder mit Bänken bestückt wurde und über Brücken, die Stürmen oder schwerem Eisgang zum Opfer fielen, erreichbar blieb. Die letzte Brücke wurde im Februar 2002 Opfer der Naturgewalten.

Der Kurplatz

Bis ca. 1890 verfügte Sassnitz über einen provisorischen Kurplatz an der Einmündung der Bach- auf die Strandpromenade. Der darauffolgende Kurplatz war ein Zufallsprodukt, denn die Aufschüttung hatte ursprünglich folgenden Zweck: Der Kreidefabrikant Küster benötigte zur Kürzung der Kosten einen Verladeplatz am Ufer. Hier sollten Fässer mit getrockneter Kreide gesammelt, von einem Steg auf Boote verladen und dann an große Schiffe übergeben werden. Er ließ dafür den Strandbereich durch eine Steinpackung befestigen und verfüllen, nur schien die Verladestelle durch den Sassnitzer Hafenbau wertlos geworden zu sein. Bereits 1894 errichtete er dort das Restaurant „Bieramare“ (Bier am Meer). Der für die Zeit anstößige Name war vermutlich eine Anspielung auf das für Erzherzog Maximilian bei Triest erbaute Schloss „Miramare“.

1905 verkaufte Küster das Restaurant nebst Vorplatz an die Gemeinde, die als erste Amtshandlung den Namen in „Miramare“ änderte und es dann verpachtete. Ferner wurde eine große Fläche vor dem Gebäude aufgeschüttet und die zuvor an der Strandpromenade bestehende Konzertmuschel umgesetzt. Trotz der fortbestehenden Beliebtheit des Kurplatzes – u. a. wurden hier nach 1945 Freiluftkinoveranstaltungen durchgeführt – ließ man die Konzertmuschel verrotten und entfernte sie Anfang der 1980er Jahre. Dafür schuf der Schalenbaumeister Ulrich Müther von 1986 bis 1988 den heutigen, „Kurmuschel“ genannten Musikpavillon.

Die Flaniermeile

Auf der Strandpromenade konzentrierte sich von Anfang an das Kur- und Strandleben der Sassnitzer Badegesellschaft. Hier flanierte man in den Vor- und Nachmittagsstunden, sah und wurde gesehen oder genoss unter schattenspendenden Bäumen die Aussicht auf das Meer und die gegenüberliegende Küste. Am Ausgang der Bachpromenade etablierte sich zusätzlich bis in die 1890er Jahre ein provisorischer Kurplatz. Allerdings unterlag die Romantik des Ortes nach und nach der baulichen Entwicklung. Der Steinbach, der bis in die 1860er Jahre noch offen durch den Ort zur Ostsee floss, wurde verrohrt, Bäume und Büsche, die die Bachpromenade säumten, wurden gefällt und beseitigt, der natürliche Steinstrand befestigt und betoniert, das Hochufer bebaut und versiegelt. Die Strandpromenade wurde mit kleinen Verkaufshallen, Badeanstalten, Seebrücken, Restaurants und Cafés sowie Ruheplätzen die „Hauptstraße vor Sassnitz“. Besonders beim Ablegen des beliebten Fischerboot-Korsos, der meistens die Kreideküste zum Ziel hatte, herrschte hier ein reges Treiben.

Die Strandpromenade war für das Seebad Sassnitz unerlässlich, blieb allerdings für lange Zeit das Sorgenkind der Gemeinde. Durch die Schäden der jährlichen Herbst- und Winterstürme musste sie in jedem Frühjahr unter großen Mühen und Kosten wiederhergestellt werden. Mehrere Sturmhochwasser, besonders das von 1872, hinterließen verheerende Verwüstungen und auch heute schafft es die Ostsee bei Sturm ab und an, auf die Strandpromenade zu klettern.

Warme Bäder

Nicht nur das Baden in der kühlen Ostsee wurde als gesundheitsförderndes Vergnügen angepriesen, auch dem warmen Seewasser wurde im 19. Jahrhundert ein zunehmender Wert beigemessen und die Bäder „kranken und schwächlichen Personen immer mehr verordnet“.

Im Jahr 1865 fand das Sassnitzer Warmbad zum ersten Mal Erwähnung. Direkt am Strand in der Einmündung zur Bachpromenade entstand zunächst ein kleines Ziegelfachwerkhäuschen. Das Meerwasser wurde von einer Sassnitzerin in Eimern dorthin transportiert und dann erwärmt. Später wurde durch ein Pumpen- und Rinnensystem das Ostseewasser direkt ins Warmbad gepumpt.

Auch die Warmbadeanstalt musste den gestiegenen Ansprüchen und dem erhöhten Besucheraufkommen gerecht werden. Ein Umbau Ende der 1870er Jahre reichte jedoch bald nicht mehr aus, sodass sich die Gemeinde entschied, ein neues Warmbad zu errichten. Im Jahr 1884 wurde das neue Sassnitzer Warmbad unmittelbar neben der Seebrücke eingeweiht. Dieser auf Pfählen am Ufer stehende Bau beherbergte neben den 20 Badezellen mit den aus Holz gefertigten Badewannen auch einen Lesesaal und offene Veranden. „Brause- und Douchebäder werden ebenfalls verabfolgt, auch Abreibungen und Massiren durch Masseur und Masseuse besorgt“ berichtet ein zeitgenössischer Reiseführer.

Nach dem Bau des verbundenen Warmbades und Gemeindehauses, dem heutigen Rathaus, war 1910 das Ende des Warmbades am Ufer besiegelt und es wurde abgetragen.